Hautpflege Sommer

 

 

Hautpflege im Wechsel der Jahreszeiten

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter - jedes Jahr wieder der gleiche Wechsel von Kalt und Warm, Feucht und Trocken, dicken Jacken und T-Shirts. So, wie wir unsere Kleidung der Witterung anpassen, sollten wir es auch mit der Hautpflege tun. Denn auch die Bedürfnisse der Haut ändern sich mit den Jahreszeiten.
 

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Die meist problemlosen Jahreszeiten für die Haut sind Frühjahr und Sommer. Leichte Kleidung lässt viel Luft an die Haut, die wohldosierte Sonne reguliert das Immunsystem der Haut, so dass Ekzeme und Flechten verschwinden. Die Haut produziert mehr Talg und pflegt sich damit selbst. Bei trockener Haut kann man mit leichten Cremes und Lotionen helfen, die schnell einziehen und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Damit kann die Haut weiterhin über das Schwitzen die Temperatur regulieren und es gibt keinen Wärmestau, der Juckreiz und Entzündungen verstärken könnte.
Für immer mehr Menschen werden allerdings "Sonnenallergien" zum Problem. Kleine, juckende Pickelchen, die nach den ersten kräftigeren Sonnenstrahlen im Frühjahr oder auch erst im Urlaub in südlichen Ländern auftreten und den Spaß am Aufenthalt im Freien nehmen. Hier helfen häufig schon Verhaltensänderungen. Die Haut muss sich im Frühjahr langsam an die steigende Intensität der Sonne anpassen. Also langsam die Zeit der Besonnung steigern, mit wenigen Minuten beginnen und danach wieder lange Kleidung anziehen. Sonnenschutzmittel sollten einen UVB- und UVA-Schutz enthalten und möglichst wenig fetten, Gele sind hier zu bevorzugen. Wer sehr starke Reaktionen auf Sonnenlicht zeigt, sollte sich ca. 4 - 6 Wochen vor dem Urlaub oder dem (laut Erfahrung) Beginn der Probleme an einen Hautarzt wenden.
Stark juckende Hitzepickelchen treten besonders bei Kindern schnell auf, Nacken, Rücken, Brust, Oberarme und Oberschenkel sind die am meisten betroffenen Stellen. Lauwarme Waschungen oder Bäder kühlen die Haut und bringen oft schon Besserung. Vorbeugend sollte man weite, luftige Kleidung aus Baumwolle oder Leinen bevorzugen. Wenn der Juckreiz zu schlimm wird, kann der Arzt eine lindernde Lotion oder ein Gel empfehlen.

Dr. Anke Steinborn - Hautärztin

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