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Babyakne tritt meist in den ersten 6 - 8 Wochen auf;
sie sieht bedenklich aus, ist in der
Regel völlig harmlos. Die Haut weist gerötete Papeln und Pusteln
auf, die Haut wirkt gereizt und ist etwas "erhaben". Auch Mitesser
können auftreten - die Haut sieht aus wie in der Pubertät. Nach einigen Wochen
tritt eine Spontanheilung ein, die Haut wird wieder rosiger, und sämtliche
Pusteln und Papeln verschwinden. In seltenen Fällen muss mit Arzneimitteln
(Cremes/Salben) eingegriffen werden - meistens wenn sich die Haut entzündlich
verändert. Babyakne hat mit der hormonellen Umstellung zu tun. Über die Schwangerschaft und während der Stillzeit lagerte das Baby bestimmte Hormone ein. In dieser jungen Lebensphase verändert sich die Babyhaut durch die hormonellen Umstellungen und entwickelt diese Babyakne. Ein natürlicher Vorgang. Glücklicherweise ist nicht jede Hautveränderung auf eine Allergie oder Unverträglichkeit zurückzuführen.
Pflegemaßnahmen
Interessante Pressemeldungaus der Medical Tribune; März 2003 Rothaut macht Babys Haut stark STOCKHOLM - Babys sind zart behäutete Geschöpfe. So zart, dass nicht nur
Möhrensaft für Farbe sorgt. Schon viel früher sind die Kleinen mitunter kräftig
rot gescheckt. Was nicht auf Säuglingspestilenzen, sondern vielmehr auf eine
wunderbare Abwehrlage hindeutet. Denn - der Babypelz will vor den Widrigkeiten
der Welt wohl geschützt sein. Und das wird sogar sichtbar. Denn Mutter Natur
baut vor und mobilisiert schon im Mutterleib ein Geschwader aus weißen
Blutkörperchen. Diese gehen sprichwörtlich unter die Haut und marschieren flugs
genau dorthin. Ergänzt wird der eingebaute Hautschutz durch immunsystemeigene
Stoffe. Die wirken fast wie ein Antibiotikum, geben Bakterien im Falle eines
Überfalls kräftig eins auf die Mütze und zücken so die rote Karte. Darum sind
die roten Flecken auf der Babyhaut Zeichen für eine bestens funktionierende
Abwehr.
Schwester Ute Vielen Dank für die fachliche Unterstützung an Dr. Anke Steinborn - Hautärztin |
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© Ute Hein 2003 -
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